Event · Vortrag · Batteriespeicher
Lesezeit: ca. 5 Minuten · April 2026
Bei den ersten Hamburger Batterietagen hat unser Gründer und Geschäftsführer Tomas Fernandez y Wiese gezeigt, warum Batteriespeicher allein nicht reichen – und warum sie erst in Kombination mit intelligenter Gebäudesteuerung ihr volles Potenzial entfalten. Unter dem Titel „Batteriespeicher und Gebäudesteuerung als perfektes Match“ machte der Vortrag deutlich: Die Zukunft liegt nicht in einzelnen Komponenten, sondern in der Verbindung von Speicher, Steuerung und Systemoffenheit.
Warum wir in Hamburg auf der Bühne standen
Die Hamburger Batterietage bringen Fachleute aus Industrie, Handwerk und Forschung zusammen, die sich mit der praktischen Anwendung von Batteriespeichern beschäftigen. Deshalb war das für uns die ideale Plattform, um zu zeigen, wie sich Speichertechnologie in ein ganzheitliches Energiemanagement einbetten lässt – vom Einfamilienhaus bis zur Industrieanlage.
Denn ein Batteriespeicher allein macht noch kein smartes Gebäude. Erst wenn er weiß, wann PV-Überschüsse kommen, wann die Wärmepumpe läuft und wann das E-Auto laden soll, wird er zum echten Gamechanger. Genau diese Verbindung war die Kernbotschaft des Vortrags.
Smart Building+: Mehr als nur Smart Home
Im Vortrag hat Tomas unseren Ansatz „Smart Building+“ vorgestellt. Dabei geht es um die Idee, dass Smart-Home-Funktionalität und Energiemanagement nicht zwei getrennte Welten sein sollten, sondern eine Einheit bilden müssen.
Ganzheitlich nachhaltige Energieflusslösungen funktionieren allerdings nur, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
→ Systemoffenheit leben – nicht nur damit werben
→ Unabhängig von fremden Systemen arbeiten
→ Sich selbstständig optimieren können
→ Netzdienlichkeit herstellen können
→ Dem deutschen Sicherheitsverständnis entsprechen
→ Branchen miteinander verbinden – Wärme, Strom, Mobilität
Besonders die Verbindung von Wärme- und Stromsystemen spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn energieintensive Verbraucher wie Wärmepumpen lassen sich nur dann effizient steuern, wenn das System den gesamten Energiefluss im Blick hat – inklusive des Batteriespeichers.
Vom Einfamilienhaus bis zum Quartier
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag auf der Skalierbarkeit. Anhand konkreter Szenarien zeigte Tomas, wie die Hsen®Boxx in unterschiedlichen Gebäudetypen eingesetzt wird:
🏡 Einfamilienhaus
Hier steht die Maximierung des Eigenverbrauchs im Fokus – kombiniert mit einfacher Plug-and-Play-Installation, §14a EnWG und §9 EEG ready. Dabei wird der Speicher intelligent in den Energiefluss eingebunden, abgestimmt auf PV-Produktion und Verbrauchsverhalten.
🏢 Mehrfamilienhaus
In größeren Gebäuden ermöglicht das System gebäudeweite Energieoptimierung mit Verbrauchstrennung pro Einheit. Je nach Gebäudestruktur erfolgt die Speicherintegration zentral oder dezentral. Im Satellit-Modus arbeitet dabei eine Hsen®Boxx pro Wohneinheit, koordiniert durch eine Master-Boxx.
🏭 Industrie & Gewerbe
Für gewerbliche Anwendungen bietet das System Lastspitzenmanagement, die Integration von Ladesäulen für den Fuhrpark sowie dynamische Strompreisreaktion. In der Praxis ist das bereits mit PV-Anlagen bis 640 kWp und BHKW-Einsatz geplant.
🏘️ EVU & Quartier
Auf Quartiersebene geht es um Lastmanagement, zentrale Visualisierung aller Standorte und standortübergreifende Optimierung. Darüber hinaus ermöglicht das System steuerbare dezentrale Speicher sowie Lastverschiebung gemäß Netzanforderung.
Die zentrale Erkenntnis: Das gleiche Prinzip – Batteriespeicher intelligent in den Energiefluss einbetten – funktioniert auf jeder Ebene. Folglich skaliert der Ansatz nahtlos vom einzelnen Haushalt bis zum Quartier mit hunderten Wohneinheiten.
Automatisierung & dynamische Strompreise
Besonders spannend war im Vortrag die Kombination aus Batteriespeicher und dynamischen Stromtarifen. Wenn eine Wärmepumpe und ein Batteriespeicher zusammenarbeiten, kann das System nämlich automatisch entscheiden, wann geladen und wann entladen wird – basierend auf aktuellen Strompreisen, Wetterprognosen und dem individuellen Verbrauchsprofil.
Ein manuelles Eingreifen ist dabei nicht nötig. Die Hsen®Boxx übernimmt die Optimierung vollautomatisch, während sich das System über individuelle Nutzungsprofile an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen lässt. Ob der Fokus auf maximalem Energiesparen, Kostenoptimierung oder einer Kombination aus beidem liegt, entscheidet also jeder selbst.
💡 Energiesparen bedeutet gleichzeitig auch Kostensparen. Wenn wir alle den kleinen Schritt realisieren, haben wir schon Vorteile – sowohl für den eigenen Geldbeutel als auch für das Gesamtsystem.
Sicherheit: Datenschutz Made in Germany
Auch das Thema Sicherheit stieß beim Publikum auf besonderes Interesse. Tomas machte dabei deutlich, dass bei Hosenso alle Daten lokal auf der Hsen®Boxx verarbeitet werden. Falls eine Cloud-Anbindung genutzt wird, geschieht das ausschließlich über ein Hochsicherheitsrechenzentrum in Deutschland – zertifiziert nach BSI C5, Trusted Cloud und ISAE 3402, mit Verschlüsselung auf höchstem Niveau.
Darüber hinaus erfüllt die Hsen®Boxx bereits heute den Cyber Resilience Act (CRA) der EU. Gerade in einer Branche, in der viele Marktteilnehmer noch Nachholbedarf haben, ist das ein wichtiges Signal für Zukunftssicherheit und Vertrauen.
Der Gastbeitrag zum Nachlesen
Wer den Vortrag nicht live erleben konnte, findet auf der offiziellen Seite der Hamburger Batterietage einen ausführlichen Gastbeitrag. Darin werden die wichtigsten Inhalte zusammengefasst und eingeordnet.
📄 Gastbeitrag lesen:
Tomas Fernandez y Wiese auf energiewende-braucht-speicher.de – über die Integration von Batteriespeichern in Gebäudeautomationssysteme und warum beides zusammengehört.
Batteriespeicher & Gebäudesteuerung. Das perfekte Match.
Erste Hamburger Batterietage · April 2026

























