September 2025, wenige Tage vor dem Marktstart der Hsen®Boxx. Die Hardware ist fertig, die Zertifizierung abgeschlossen, die ersten Geräte stehen bereit. Und trotzdem haben wir uns noch einmal alle an einen Tisch gesetzt. Das gesamte Entwicklerteam, das sonst verteilt arbeitet, kam für einen Hackathon zusammen. Mit einem einzigen Ziel: die Hosenso®App auf Herz und Nieren zu prüfen, bevor sie in deine Hände kommt.

Warum ein Hackathon, wenn doch alles fertig ist?
Weil Testprotokolle eine Sache sind und echte Nutzung eine andere. In den Monaten vor dem Start haben wir jede Funktion einzeln geprüft: Läuft die Automatisierung? Verbindet sich das Gerät? Stimmt der Energiefluss? Was dabei aber leicht untergeht, ist das Gesamterlebnis. Wie fühlt es sich an, die App zum allerersten Mal zu öffnen? Findest du ohne Anleitung den Weg vom ausgepackten Gerät zur ersten funktionierenden Automatisierung?
Genau dafür ist ein Hackathon das richtige Format. Alle nehmen die Rolle des Nutzers ein, gehen die App so durch, wie du es tun würdest, und alles, was hakt, stolpert oder unklar ist, landet direkt auf dem Tisch. Nicht in einem Ticketsystem, das erst nächste Woche gelesen wird, sondern zwei Stühle weiter, bei genau der Person, die es lösen kann.
Was heißt eigentlich „auf Herz und Nieren“?
Konkret: einmal quer durch alles, was die Hosenso®App ausmacht. Vom ersten Einrichten der Hsen®Boxx über das Einbinden von Geräten und das Erstellen von Automatisierungen bis zur internen Logik hinter dem Energiefluss. Auch der lokale Zugriff gehörte dazu, denn die Hsen®Boxx ist direkt über ihre IP-Adresse im Browser erreichbar, ganz ohne Cloud. Eine Energiemanagement App muss in beiden Welten sauber funktionieren: unterwegs auf dem Smartphone genauso wie zu Hause im lokalen Netzwerk.
Der Maßstab war einfach:
Wenn eine Funktion einem von uns nicht sofort verständlich war, ist das kein Bedienfehler. Dann ist es unsere Aufgabe, sie verständlicher zu machen.
Alle an einem Ort, das macht den Unterschied
Unser Entwicklerteam arbeitet im Alltag an verschiedenen Orten. Das funktioniert gut, hat aber einen Preis: Abstimmungen brauchen Termine, und Entscheidungen brauchen Anläufe. Beim Hackathon war das anders. Eine Frage in den Raum, eine Antwort zurück, eine Entscheidung getroffen. Was sonst Tage dauert, passierte in Minuten.
Und ganz nebenbei passiert dabei noch etwas anderes: Man sieht dem eigenen Produkt beim Funktionieren zu. Nach Monaten in Codezeilen, Platinen und Protokollen sitzt plötzlich das ganze Team vor der fertigen App und bindet Lampen, Steckdosen und Wallboxen ein. Das ist der Moment, in dem aus einem Projekt ein Produkt wird.
Was davon heute in deiner App steckt
Die Version, die zum Marktstart am 15. September 2025 live ging, war das Ergebnis genau dieser Tage. Und die Arbeitsweise haben wir behalten: kurze Wege zwischen deinem Feedback und der Entwicklung. Wenn du heute in der App ein Gerät nicht findest, kannst du die fehlende Konfiguration direkt aus der App heraus melden, und sie landet ohne Umweg beim Team. Wie es danach weitergeht, liest du in unserem Beitrag Was ist ein Integrationstest und wie funktioniert er?
Der Hackathon war kein einmaliges Event, sondern ein Versprechen an uns selbst: Die Hosenso®App wird mit jedem Tag besser. Mit jedem Update, mit jeder neuen Integration und mit jedem Hinweis von dir. Denn am Ende geht es genau darum: vernetzen statt ersetzen, und das so einfach wie möglich.

























